Die Musikschule führt den Unterricht nach den Sommerferien unter besonderen Vorkehrungen fort. Musikalische Früherziehung beginnt in den 2 Wochen vor den Herbstferien ab 21.09.  Spielplatz Musik beginnt vermutlich ab Anfang September. Die Chöre treffen sich im Hof.

Allen Beteiligten ist klar, dass die Gefahren der Pandemie lange nicht überstanden sind und mit Lockerungen auch eine große Verantwortung einhergeht.

Die Musikschule und ihre angestellten Lehrkräfte werden diese Aufgabe sehr gewissenhaft annehmen und mit allergrößter Sorgfalt im Interesse der Beteiligten, der Familien und nicht zuletzt der Gemeinschaft handeln. Hygiene im chroma-Haus.

Über die besondere Wertschätzung, die uns Musikliebenden und Ausübenden zuteil geworden ist, freuen wir uns sehr!

Die Räume der Ahnatal-Schule können von der Musikschule genutzt werden. (Hygienemaßnahmen der ASV)

Videounterricht kann weiterhin auf der Plattform Jitsi stattfinden: unterricht.chroma-online.de
Die Datenschutzerklärung hierzu finden Sie hier
Und eine Anleitung hier

Alle Konzerte wurden abgesagt. Leider auch "Willkommen im Konzert", das wir gerne am 26.09. angeboten hätten.

Vierter Brief des 1. Vorsitzenden                    Vellmar, 26.08.2020

Liebe Eltern,

eine für uns alle sehr schwierige Zeit liegt nun hinter uns und wir blicken mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft.
Zu Beginn unseres neuen Musikschuljahres möchte ich Sie daher über den aktuellen Stand unserer Arbeit informieren:

Nahezu alle unsere Angebote laufen wieder an, was nur durch große Disziplin bei Einhaltung der Hygieneregeln möglich ist. Dafür möchten wir uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken.

Seit Anfang Mai werden ja schon der gewohnte Instrumentalunterricht und der Ballettunterricht zu einem großen Teil wieder erteilt.
Chorunterricht kann allerdings momentan nur im Freien stattfinden.
Auch die Ensemblearbeit ist wieder angelaufen, wenn die Sicherheitsregeln dies zulassen.

 
Die musikalische Früherziehung in den Kindertagesstätten ist uns ein wichtiges Anliegen. Ab dem 21.09. wollen wir damit wieder beginnen. Die seit April ausgesetzten Abbuchungen werden dann ab dem 01.10. erneut erfolgen.
Bei den Eltern, die dennoch die Zahlungen fortgesetzt haben, möchten wir uns für diese geleistete Treue und Solidarität ausdrücklich bedanken.
Der Spielplatz Musik (Eltern-Kind-Gruppe) startet Anfang September, und der Informationsabend zum Orientierungskurs findet am 15.09. um 19:00Uhr in unserem Chromahaus statt.

Bei unserem Kollegium, aber auch bei unseren Schülerinnen und Schülern möchte ich mich noch einmal für die sehr gute Arbeit unter schwierigen Bedingungen in den zurückliegenden Wochen  bedanken.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien noch eine schöne Restsommerzeit.
Aus der Musikschule grüßt Sie herzlich mit dem Wunsch: Bleiben Sie gesund!!

gez. Wolfgang Hartwig

1. Vorsitzender des Trägervereins

Dritter Elternbrief des ersten Vorsiztzenden (01. Juli 2020)

Liebe Eltern,

ich möchte mich heute noch einmal an Sie wenden, um Sie über den aktuellen Stand unserer Arbeit und die daraus entstehenden Konsequenzen zu informieren:

Um die Finanzierung der Fixkosten und insbesondere die Lohnfortzahlung unserer Lehrerinnen und Lehrer sicher zu stellen, gilt für das Kollegium in den Bereichen der Elementaren Musikpädagogik (und im Einvernehmen mit diesem) auch weiterhin Kurzarbeit. Damit kann zumindest ein Teil der Personalkosten über die Bundesagentur für Arbeit aufgebracht werden.

Zu einem großen Teil wird bereits seit Anfang Mai der persönliche Instrumentalunterricht unter Beachtung der entsprechenden Hygieneregegelungen erteilt. Nur wo es aus gesundheitlichen Gründen notwendig ist oder auf Ihren Wunsch hin, wird weiterhin online unterrichtet.
                                                                         
Der Ballettunterricht wurde Mitte Mai wieder aufgenommen, Musikalische Früherziehung, Spielplatz Musik und Chorunterricht sind bislang nicht möglich.
Die Ensembles musizieren aus verständlichen Gründen noch unter besonderen Bedingungen.

Für sich ändernde wirtschaftliche Verhältnisse unserer Schüler bzw. deren Familien haben wir stets ein offenes Ohr: Bitte teilen Sie uns mit, wenn die Fortzahlung der Entgelte nur teilweise oder nicht mehr möglich ist. Wir, und damit spreche ich auch für die Trägerkommunen und Förderer, möchten allen unseren Schülerinnen und Schülern auch weiterhin den Zugang zu Musik ermöglichen.

Bei unserem Kollegium, aber auch bei den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen möchte ich mich auch auf diesem Wege noch einmal herzlich für die sehr gute Arbeit unter schwierigen Bedingungen in den zurückliegenden Wochen bedanken. Die Kreativität, mit der das Fortkommen der Instrumentalisten per Video und Telefon gewährleistet wurde, hat uns erstaunt und große Freude bereitet.

Ihnen, liebe Eltern, möchte ich für Ihre Unterstützung und Treue, Ihre ermutigenden Briefe und die Einwilligung zur Fortzahlung sowie die damit gezeigte und gelebte Solidarität ausdrücklich danken!

In unserem Vertragsverhältnis ist bei Unterrichtsausfall, den die Musikschule zu vertreten hat, eine anteilige Rückerstattung der Entgelte möglich. In diesem Jahr stehen wir vor einer sehr schwierigen organisatorischen und natürlich auch finanziellen Lage.  Ihr Einverständnis voraussetzend werden wir daher eine Rückerstattung auf ein formloses Schreiben Ihrerseits hin vornehmen. Dieses erbitten wir bis zum 31.10.2020.

Bitte bleiben Sie uns als Teil der ||: chroma-Familie auch in der nächsten Zeit verbunden.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Sommer- bzw. Urlaubszeit.
Aus der Musikschule grüßt Sie herzlich mit dem Wunsch: Bleiben Sie gesund!!

gez. Wolfgang Hartwig

1. Vorsitzender des Trägervereins

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Zweiter Elternbrief des 1. Vorsitzenden

Liebe Eltern,

ich möchte mich heute mit einem weiteren Brief an Sie wenden, um Sie über den neuen Stand unserer schwierigen Lage und den daraus entstehenden Konsequenzen zu informieren:

Wir wissen nun, dass wir keine planbare Unterstützung der staatlichen Stellen bekommen, welche die nachvollziehbare und notwendige Schließung aller Musikschulen veranlasst haben.
Das wäre nur dann der Fall gewesen, wenn die Musikschule vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden wäre, was ja nicht der Fall ist.

Um die weitere Finanzierung der Fixkosten und insbesondere der Bezahlung unserer Lehrerinnen und Lehrer sicher zu stellen, haben wir für das gesamte Kollegium (und im Einvernehmen mit diesem) Kurzarbeit beschlossen und dazu entsprechend Kurzarbeitsgeld für die Zeit der Schließung beantragt. Damit kann zumindest ein Teil der Personalkosten gedeckt werden.
Wir wollen das gesamte Kollegium unbedingt weiter an uns binden, damit wir bei Wiedereröffnung den gewohnten und bewährten Unterrichtsbetrieb in vollem Umfang aufnehmen können.
Als Zweckoptimisten hoffen wir natürlich, dass dies nach Beendigung der Osterferien am 20. April  erfolgen kann.
Um den trotz Kurzarbeit entstehenden Engpass zu überwinden, bitten wir um Ihre Unterstützung:
Bei der jetzt vorliegenden Pandemie werden vorübergehend zwar alle Vertragsverhältnisse mit den entsprechenden Rechten und Pflichten zwischen uns ausgesetzt. Dennoch möchten wir Sie darum bitten, die monatliche Abbuchung von Chroma weiter vornehmen zu lassen. Es würde sonst ein Chaos im Abrechnungssystem geben, Geschwister- Sozial- und Mehrfächerermäßigungen kämen durcheinander, es entstünde ein nicht zu bewältigender Arbeitsaufwand. Die vom Trägerverein beantragten Unterstützungen entfalten erst viel später ihre Wirkung.

Die sich in Kurzarbeit befindlichen Lehrkräfte werden ungeachtet ihrer Freistellung versuchen, den SchülerInnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch eine virtuelle/telefonische Beschulung ersatzweise Unterricht zu erteilen, um das Fortkommen aufrecht zu erhalten. Für die Musikalische Früherziehung endete der Unterricht bereits eine Woche früher, hier werden wir bereits jetzt für den Monat April keine Abbuchung vornehmen.
Für sich ändernde wirtschaftliche Verhältnisse unserer Schüler bzw. deren Familien werden wir den Fond für Ermäßigungen aufstocken. Teilen Sie uns bitte unbürokratisch mit, ob Sie diesen in Anspruch nehmen möchten oder ob Abbuchungen vorübergehend ausgesetzt werden sollten.
Bitte  bleiben Sie uns als Teil der ||: chroma-Familie durch Ihre Unterstützung auch in für uns alle schwierigen Krisenzeiten verbunden.

Aus der Musikschule grüßt Sie herzlich mit dem Wunsch: Bleiben Sie gesund!!

gez. Wolfgang Hartwig

1. Vorsitzender des Trägervereins

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Erster Elternbrief des 1. Vorsitzenden vom 20.03.2020

Liebe Eltern, liebe SchülerInnen,

wir alle sind momentan in einer ungewöhnlichen Situation. Wir denken sehr an Ihre Kinder/unsere SchülerInnen, für die unsere Musikschule ja ins Leben gerufen wurde. In diesen Tagen müssen sie sich mit Veränderungen in ihrer Freizeitgestaltung und ihrer musikalischen oder tänzerischen Entwicklung zurechtfinden.

Viele SchülerInnen haben auf der einen Seite ausreichend Zeit zur Vertiefung und Erweiterung ihrer Fertigkeiten und zum Erlernen zusätzlicher Kenntnisse zum Thema Musik und Tanz.
Die vom Trägerverein der Musikschule angestellten Lehrkräfte auf der anderen Seite dürfen aber nicht unter den normalen Bedingungen unterrichten, die sie gewohnt sind und können nur behelfsmäßig Hilfestellungen geben. Dies geschieht in den folgenden Tagen über Telefon und andere digitale Hilfsmittel, die beiden Seiten zur Verfügung stehen. Wir hoffen sehr, dass hier zumindest einige wichtige Weichen zum Fortkommen gestellt werden können. Intensiv beschäftigen wir uns in den kommenden Tagen mit alternativen Unterrichtsmedien. Hiervon könnten dann auch die SchülerInnen der Musikalischen Früherziehung profitieren, da stecken wir aber noch sehr in den Anfängen.

Es ist uns als Trägerverein der Musikschule bewusst, dass unser gemeinsamer Unterrichtsvertrag eine hohe Bindung für beide Seiten darstellt. Die Vorteile der Planungssicherheit können in Krisensituationen bei einseitiger Betrachtung schnell in den Hintergrund treten.

Ein ganz selbstverständlicher Bestandteil zur materiellen Bewältigung unseres Alltags sind Versicherungen, die im Fall von Unwägbarkeiten zur Verfügung stehen.
Für den aktuellen Fall der Ausbreitung des Corona-Virus und deren Folgen gibt es leider keine Versicherung und derzeit auch keine Kostenübernahme der Gehälter durch das Gesundheitsamt oder andere staatliche Stellen.

Für alle Beteiligten suchen wir nun nach verträglichen Lösungen, wie mit den Folgen am besten umgegangen werden kann.

Wir versuchen unter Hochdruck Hilfen von Bund, Land, der Kommunalverwaltung und anderen Institutionen zu bekommen. Dabei ist vor Allem eines wichtig: Die Musikschulgemeinde muss jetzt zusammenstehen. Nur gemeinsam sind wir in der Lage, im nötigen Umfang auf die Entscheidungsträger einzuwirken und Hilfen zu bekommen.

Auch dürfen wir uns jetzt nicht auseinanderdividieren lassen. Für sich ändernde wirtschaftliche Verhältnisse unserer Schüler bzw. deren Familien werden wir den Fond für Ermäßigungen aufstocken.
Bitte warten Sie weitere Informationen von uns ab. Weder die Lehrkräfte noch die Verwaltungsmitarbeiterinnen können derzeit verbindliche Auskünfte zur weiteren Entwicklung geben.

Aus der Musikschule grüßt Sie herzlich

gez. Wolfgang Hartwig

1. Vorsitzender des Trägervereins

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Mit unserer Kampagne 2019 möchten wir Sie über die Arbeit der öffentlichen Musikschulen in Hessen informieren und für eine Erhöhung der staatlichen und kommunalen Förderung öffentlicher Musikschularbeit in Hessen werben.

#wirsindeineidee
Hier lernen Menschen musizieren. Miteinander und mit Profis. Sie musizieren von Anfang an. Ob mit 2 Jahren oder mit 70 Jahren. Von C-Dur bis Bach. Im Einzelunterricht, im Gruppenunterricht, in Bands, Ensembles und Chören. Öffentliche Musikschulen sind ihr Geld wert.

#inderklemme
Auf der einen Seite steigen die Gebühren, auf der anderen Seite sinken die Löhne. Das klingt nach einem turbokapitalistischen Ausbeuterbetrieb, der sich die Taschen vollstopft. Doch dem ist beileibe nicht so. Besuchen Sie eine öffentliche Musikschule Ihrer Wahl in Hessen und Sie werden vieles entdecken, aber keinen Reichtum. Im Klartext: Es ist die Politik, die uns – die öffentlichen Musikschulen – in die Klemme treibt. Oder frei nach einem amerikanischen Präsidenten aus der guten alten Zeit: „It´s the politics, Stupid.“

Warum spielen die öffentlichen Musikschulen dieses böse Spiel mit? Vielleicht, weil wir gutmütig sind. Vielleicht weil wir keinen Streit wollen. Bestimmt, weil wir Verantwortung tragen und ganz sicher, weil wir fest davon überzeugt sind, dass wir mit unserer Arbeit einen wertvollen Beitrag für den Frieden und die Kultur in unserer Gesellschaft leisten. Doch lange geht das nicht mehr gut.

#sagbeimabschiedleiseservus
Sie gestatten eine Liedzeile von Peter Kreuder? „Sag’ beim Abschied leise ‘Servus’, nicht ‘Lebwohl’ und nicht ‘Adieu’, diese Worte tun nur weh. Doch das kleine, Wörter’l ‘Servus’, ist ein lieber letzter Gruß, wenn man Abschied nehmen muss.“

Also sagen wir leise Servus, liebe öffentliche Musikschule. Denn unsere Situation ist nicht lustig. Die öffentlichen Zuschüsse sind viel zu niedrig, unsere Gebühren sind an der Schmerzgrenze, unsere Lehrkräfte können kaum von ihren Honoraren leben.

Die Situation an den öffentlichen Musikschulen verschlechtert sich seit Jahren. Und jetzt ist ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr geht. Wir wollen keine unbezahlbare Institution für wenige Menschen sein. Wir wollen eine soziale, bezahlbare Institution für alle Menschen sein.

In diesem Sinne singen wir mit Peter Kreuder: „Sag’ beim Abschied leise Servus, denn gibt’s auch kein Wiedersehen, einmal war es doch schön.“ Ihre öffentliche Musikschule.

#aufkantegenäht
Auf Kante genäht. Fragen wir das Internet: Diese Redewendung kommt aus dem Schneiderhandwerk – wenn zwei Stoffteile so knapp aneinander genäht werden, dass kein Stoff mehr ausgelassen werden kann und somit keine Reserve bei Änderungsbedarf zur Verfügung steht.

Etwas ist so knapp bemessen, dass es gerade noch erreicht werden kann – Personal, Geld, Zeit. So könnte man in aller Kürze sehr präzise die Situation der öffentlichen Musikschulen in Hessen beschreiben.

Natürlich funktionieren die öffentlichen Musikschulen in Hessen. In knapp 70 öffentlichen Musikschulen, in Stadt und Land unterrichten fast 3.000 Lehrkräfte nahezu 115.000 Schülerinnen und Schüler im Einzelunterricht und im Gruppenunterricht, in Bands, Ensembles und Chören, in der Musikschule und in allgemein bildenden Schulen.

Wir geben Musikunterricht. Tag für Tag, Jahr für Jahr. Systematisch, qualifiziert, engagiert und verlässlich. Mit beständig knappen und seit einigen Jahren sinkenden öffentlichen Zuschüssen. Die finanzielle Hauptlast tragen die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler und diese selbst. Und wir – die öffentlichen Musikschulen in Hessen tragen die Last mit. Durch harte Arbeit und durch bescheidene Gehälter.

Nein, wir sind nicht die armen Schneiderlein. Wir arbeiten gerne und freuen uns, einen wertvollen Beitrag zu einer guten Gesellschaft zu leisten. Doch es ist an der Zeit, eines deutlich auszusprechen. Es reicht hinten und vorne nicht, das Geld. Es reicht zum Beispiel nicht, um mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu erreichen, die an unseren öffentlichen Musikschulen lernen wollen.

Weitere Infos

Wenn Sie detaillierte Infos zur Situation der hessischen Musikschulen wollen, finden Sie diese auf der Website des Landesverbands Hessen des Verbands deutscher Musikschulen e.V.

Zahlen, Fakten, Prognosen, Szenarien und Forderungen können Sie in diesem PDF (544 kB) nachlesen.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung! Nachfragen können Sie gerne an unser Musikschulsekretariat stellen.